Home  Druckversion  Sitemap 

Brief von Familie E.

Mit diesem Text möchte ich mich bei der Familie Hör und ihren Schimmelhunden bedanken. Sie haben uns an einem Punkt geholfen, wo wir selbst nicht mehr weiter wussten.
Mein Mann, meine Tochter und ich bewohnen seit einigen Jahren ein altes Haus. Mit dem Kauf dieser Immobilie haben wir uns einen Traum erfüllt und uns zur Aufgabe gemacht, das Gebäude nach und nach zu renovieren. Zum vierten Geburtstag unserer Tochter Katarina haben wir ein bisher leer stehendes Zimmer renoviert und für sie eingerichtet.
Dabei brachen wir eine Innendämmung an, tapezierten, strichen und montierten einen Einbauschrank an eine Außenwand (das Zimmer hat zwei Außenwände). Es sah wirklich toll aus und hat unserer kleinen Maus von Anfang an super gefallen - doch leider nicht gut getan.
Nach ungefähr einem Jahr war sie sehr sehr anfällig für Erkältungen, hat häufig gehustet und ist an Bronchitis erkrankt. Ich habe mir große Sorgen gemacht und alles versucht, um ihr Immunsystem zu stärken. Leider erfolglos. Ich wusste nicht, wie ich meinem Kind noch helfen konnte. Doch ein Elternabend sollte mir die Augen öffnen.
Es war November und Katarina lag schon wieder krank im Bett. Bei einem Elternabend kam ich mit einer Mutter ins Gespräch, der ich von der Anfälligkeit meiner Tochter erzählte. Sie hörte sich unsere Geschichte an und fragte, ob ich denn schon einmal darüber nachgedacht hätte, dass die Immunschwäche unserer Tochter evt. von Schimmelsporen stammen. Sie erzählte mir, ihr Sohn sei mit einem Kind in der Klasse, dessen Eltern Schimmelsuchhunde haben. Diese seien speziell dafür ausgebildet, versteckten Schimmel zu erschnüffeln. Mein Interesse war geweckt. Nachdem ich dies mit meinem Mann besprochen hatte, baten wir Herrn Hör, unser Haus zu untersuchen.
Herr Hör kam mit seinem Hund. Schon bald nachdem wir Katarinas Zimmer betreten hatten, kratzte das Tier sehr aufgeregt am Einbauschrank. Herr Hör erklärte uns, dass er zwar selber auch keinen Schimmel sehen könnte, doch dass sich hinter der Schrankrückwand vermutlich welcher befindet. Wir waren überrascht und wollten der Sache auf den Grund gehen. So bauten wir am darauffolgenden Wochenende den Schrank wieder ab. Und tatsächlich, die Wand hinter dem Schrank war grau und die Ecke an der sich die beiden Außenwände treffen ziemlich dunkel. Dies machte uns ratlos, weshalb wir Herrn Hör ein weiteres Mal um Hilfe baten.
Er gab uns Tipps und nannte uns einige Adressen von zuverlässigen Fachleuten. Katharina wurde in ein anderes Zimmer ausquartiert und in den nächsten Wochen wurde ihr Reich ein zweites Mal renoviert. Dieses Mal achteten wir darauf, dass es keine Ecken gab in denen sich Feuchtigkeit sammeln konnte und möglichst überall Luft heran kam. Selbstverständlich befolgten wir auch alle Ratschläge, um die Schimmelsporen zu entfernen. An die Stelle des Einbauschrank kam ein offenes Regal. Dies ist jetzt ungefähr zwei Jahre her und Katarinas Immunsystm hat sich seither wesentlich verbessert.
 Vielen Dank Familie Hör und vor allem dem Schimmelhund Flecki
 Schimmelproblem.jpg  Bild von Katarina für Flecki
CMS von artmedic webdesign